Definition

Pflegebedürftige haben im Rahmen des Paragraphen 40 SGB XI u.a. Anspruch auf zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel. Hierbei handelt es sich um solche, die wegen der Beschaffenheit ihres Materials oder aus hygienischen Gründen nur einmal benutzt werden können und in der Regel für den Wiedereinsatz nicht geeignet sind. Die Dauer der Benutzung ist dabei unerheblich. Zum Verbrauch bestimmte, am Pflegebedürftigen anzuwendende Pflegehilfsmittel sind z.B. Einmalhandschuhe und Bettschutzeinlagen.

Zum Verbrauch bestimmte Produkte, die keine Leistungen der GKV (Fingerlinge) sind, können jedoch zu Lasten der Pflegeversicherung abgegeben werden.

Pflegekassen, Leistungserbringer und Pflegebedürftige sind gehalten, alle in Frage kommenden Einsparungsmöglichkeiten zu nutzen (z.B. Direktbezug vom Hersteller, Aushandlung von Rabatten).

Die Aufwendungen der Pflegekasse für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel dürfen für den Pflegebedürftigen monatlich den Betrag von 60,00 DM nicht übersteigen (vgl. Vorspann zum Pflegehilfsmittelverzeichnis).

Indikation

nicht besetzt

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